Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wurden gegen Argentiniens Kapitän Lionel Messi zwei konkrete Morddrohungen ausgesprochen. In beiden Fällen planten die Täter offenbar, Bomben einzusetzen, in einem Fall zusätzlich sogar ein halbautomatisches Gewehr.
Vor dem Gruppenspiel Argentiniens gegen Jordanien in Dallas rief ein mutmaßlicher Attentäter am Flughafen an und behauptete, er wolle gemeinsam mit zwei Komplizen das Stadion stürmen. Die Gruppe sei mit selbstgebauten Bomben und einem AR-15-Gewehr bewaffnet gewesen und habe explizit erwähnt, Messi töten zu wollen.
Wie bild.de unter Berufung auf das spanische Portal Marca berichtet, wurde Messi so häufig bedroht wie kein anderer Spieler. Auch während des Achtelfinales gegen Ägypten soll ein Verdächtiger im Internet angekündigt haben: "Ich werde ins Atlanta-Stadion gehen und Messi mit vier Bomben an meinem Körper in die Luft jagen." Die Polizei untersuchte daraufhin die Tribünen mit Sprengstoffhunden, konnte jedoch keine Sprengsätze finden.
Auch um Portugal-Star Cristiano Ronaldo kam es zu einem Sicherheitsvorfall: Ein Mann versuchte, sich Informationen über das Hotel zu beschaffen, in dem das portugiesische Team logierte, und buchte selbst ein Zimmer. Die Polizei nahm ihn fest. Ein weiterer Verdächtiger wurde festgenommen, nachdem er versucht hatte, mit Ronaldo im Aufzug zu fahren – angeblich nur, um ein Selfie zu machen.