Morddrohungen nach Parallel-Bewerb gegen FIS-Mann

FIS-Renndirektor Markus Waldner erhielt Morddrohungen.
FIS-Renndirektor Markus Waldner erhielt Morddrohungen.Picturedesk
Nach dem umstrittenen Parallel-Bewerb bei der Ski-WM in Cortina erhielt FIS-Rennleiter Markus Waldner sogar Morddrohungen. 

Wie die Veranstalter der Titelkämpfe am Donnerstag mitteilten, war Waldner per Mail "mit dem Tod" gedroht worden. Die Veranstalter sicherten Waldner "Unterstützung und Solidarität" zu. "Drohungen jeglicher Art sind vollkommen inakzeptabel", erklärten die WM-Organisatoren weiter. 

Der sonst für die Männer-Bewerbe verantwortliche Südtiroler war als Rennleiter auch für die erstmalige WM-Austragung des Parallel-Bewerbs verantwortlich. Die Kurssetzung sowie die Pistenbedingungen hatten auch unter den Athleten und Athletinnen für Ärger gesorgt, waren beide Kurse schließlich nicht gleich schnell. Außerdem war der Maximalrückstand mit fünf Zehntelsekunden zu eng bemessen gewesen. 

Nicht zuletzt hatte auch die Regel-Panne der FIS für Kopfschütteln gesorgt. Der Weltverband hatte Marta Bassino zunächst zur Siegerin erklärt, ÖSV-Läuferin Katharina Liensberger nur Silber zugesprochen, weil die Italienerin im zweiten Lauf schneller gewesen war. Erst nach einem Blick des ÖSV-Sportdirektors Toni Giger ins Regelbuch wurde klar, dass im Finallauf sehr wohl ex-aequo-Platzierungen möglich sind. 

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