Mit einem Küchenmesser an der Kehle seines Opfers wollte ein 30-Jähriger dessen Wochengeld erpressen. Der versuchte Räuber flüchtete, konnte aber festgenommen werden.
Mittwochabend (31. Jänner) wurde die Wiener Polizei in die Bundesasylunterkunft in der Erdbergstraße alarmiert: Es hatte einen bewaffneten Raubüberfall gegeben.
Gegen 19:45 Uhr hatte ein 30-Jähriger ein Küchenmesser gezückt und es einem ebenfalls 30-jährigen Mann an die Kehle gehalten. Der mutmaßliche Räuber bedrohte ihn mit dem Tod, sollte er ihm sein Wochentaschengeld in Höhe von 40 Euro nicht geben.
Doch das Opfer blieb stur und kam dieser Aufforderung nicht nach – daraufhin flüchtete der Tatverdächtige und entledigte sich des Messers.
Er konnte kurze Zeit später von Polizisten festgenommen werden, die Staatsanwaltschaft Wien stellte die Untersuchungshaft in Aussicht. Trotz mehrerer übereinstimmender Zeugenaussagen zu dem Vorfall bestreitet der mutmaßliche Täter die Vorwürfe. Das Opfer erlitt eine leichte Schnittverletzung am Hals.
(red)