Mörderischer Streit ums Geld

Nach dem blutigen Beziehungsdrama in Kirchschlag bei Linz (Bezirk Urfahr-Umgebung) haben die Ärzte wenig Hoffnung, dass das Opfer, Gerold E. (27), die Schussattacke überlebt. Klar ist hingegen jetzt, warum Susanne-Marina B. (22) Mittwochnachmittag zum Gewehr griff und abdrückte: Es gab Streit ums Geld und große Eifersucht!

Gerold E. und die jetzt in Haft sitzende junge Frau hatten sich seit ein paar Wochen nicht gesehen. Sie glaubte, er habe eine neue Freundin, stellte ihn am Mittwoch zur Rede. Es kam zu einem Streit, bei dem es auch um Geld ging. Immerhin wurde gegen ihn auch wegen Betrugs ermittelt, weiß ein Kriminalist.

Verdächtige Frau besaß das Schrotgewehr legal

Die Tat selbst sei im Affekt geschehen: Die psychisch kranke Tatverdächtige lud die Waffe durch, glaubte aber, eine Platzpatrone in den Lauf geschoben zu haben. Dann drückte sie ab! Der Schuss aus dem Schrotgewehr riss dem jungen Opfer das halbe Gesicht weg. Fatal: Susanne-Marina B. besaß die Waffe völlig legal, brauchte für den Erwerb keinen Waffenschein.

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