Mordfall Irene: Zweiter Verdächtiger verhaftet

Nach dem Geständnis am Freitag wurde von der Polizei ein zweiter Verdächtiger festgenommen. Er soll den Geständigen zur Tat genötigt haben.
Am 20. Oktober 2018 wurde die Pinzgauerin Irene P. mit mehreren Schüssen getötet. Ein kurz vor Silvester festgenommener 17-Jähriger legte schließlich ein Geständnis ab.

Mit einer umgebauten Schreckschusspistole soll er die 20-Jährige, die als Zeugin in einem Drogenprozess aussagen hätte sollen, erschossen haben.

Zweiter Verdächtiger belastet

In seinem Geständnis, das der junge Mann im Rahmen seiner neuropsychiatrischen Begutachtung ablegte, belastet er auch einen zweiten burschen.

CommentCreated with Sketch.2 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Polizei gab am Samstag bekannt, dass sie einen zweiten Verdächtigen, einen 18-Jährigen aus dem Pinzgau, festgenommen hat.

Laut dem geständigen 17-Jährigen soll der zweite Bursche ihn zum Umbau einer seiner Schreckschusswwaffen und in weiterer Folge auch zur Tat genötigt haben. Dieser 18-Jährige soll ihn außerdem auch zum Tatort gefahren und - nach geschehenem Mord - wieder von dort weggebracht haben.

Der 18-Jährige wurde am Freitag an seiner Wohnadresse verhaftet, zeigt sich bisher nicht geständig. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an, waffen- und datentechnische Auswertungen sowie eine endgültige Klärung des Motivs stehen noch aus. Außerdem will die Polizei weitere Zeugen und Auskunftspersonen vernehmen. (red)

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