Im Juli vergangenen Jahres soll der Pensionist seine Ehefrau mit einem Küchenmesser in Ried/Traunkreis (Bez. Kirchdorf) erstochen haben. Jetzt steht fest: Der Beschuldigte muss sich am 1. Februar am Landesgericht Steyr wegen Mordes verantworten.
Als es zur schrecklichen Bluttat kam, lebte das Ehepaar bereits getrennt. Am Abend suchte der Mann seine 53-jährige Frau in ihrer Wohnung auf. Es kam offenbar zum Streit. DAbei soll der Beschuldigte die Frau mit einem Küchenmesser attackiert haben.
Laut Anklage stach er mehrmals im Bereich des Kopfes, des Oberkörpers und des Bauches zu. Das Opfer schleppte sich nach dem Angriff noch ins Stiegenhaus und schrie laut um Hilfe. Die Rettungskräfte konnten der Frau aber nicht mehr helfen. Sie starb noch im Haus.
Mit einer lebensbedrohlichen Wunde am Hals fand die Spezialeinheit Cobra den mutmaßlichen Täter. Er hatte offenbar versucht sich selbst das Leben zu nehmen, gestand anschließend die Tat an seiner Ehefrau.
Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner befand den 58-Jährigen in einem Gutachten als zurechnungsfähig. Im Dezember hatte der Staatsanwalt Anklage erhoben. Derzeit sitzt der mutmaßliche Täter in Garsten in U-Haft. Der Prozess ist für einen Tag anberaumt.
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