Mordprozess nach Streit um 20er am Bahnhof Neustadt

Prozess Mordversuch Bahnhof Wiener Neustadt
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Auftakt im Mordprozess in Wr. Neustadt: Ein Iraner soll einen Burgenländer im Streit um Drogengeld fast getötet haben.

Auftakt im Prozess wegen versuchten Mordes heute am Landesgericht in Wr. Neustadt: Ein 31-Jähriger soll im Streit um Drogen und Geld einen Burgenländer (28) niedergestochen haben.

20er herablassend übergeben

Rückblick: An jenem Abend Ende August gerieten mehrere Männer aus der Suchtgiftszene am Bahnhof Wr. Neustadt in Streit. Der iranische Asylwerber soll sich gekränkt gefühlt haben, da ihm der Burgenländer (28) angeblich einen 20 Euro-Schein herablassend übergeben hatte.

Daraufhin soll der Iraner dem Nordburgenländer in der Schutzzone einen Bruststich versetzt haben, das Opfer überlebte knapp, lag im Koma. Es folgte drei Tatrekonstruktionen („Heute“ berichtete). Mehr dazu lesen Sie auch hier. In der Folge wurde die Bluttat auch politisch diskutiert, ein Waffenverbot für Wr. Neustadt gefordert.

Urteil am 7. Juli

Der Asylwerber gab zwar zu, beim Streit beteiligt gewesen zu sein, nicht aber den Stich ausgeführt zu haben. Dem von Wolfgang Blaschitz vertretenem Iraner droht eine lebenslange Haftstrafe. Ein Urteil soll es am 7. Juli geben, es gilt die Unschuldsvermutung.

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