Mordversuch mit Auto: Facebook-Streit Auslöser

Nachdem Mordversuch eines 28-Jährigen, der am Mexikoplatz mit einem Auto einen Kontrahenten niederfahren wollte, erzählt nun ein Bekannter der Grund.

Wie berichtet spielten sich die actionreifen Szenen Samstagnacht in Leopoldstadt ab: Kurz vor Mitternacht gerieten zwei Afghanen (22, 28) am Mexikoplatz in Streit, der völlig eskalierte. Bei der Auseinandersetzung setzte sich der 28-Jährige wutentbrannt in sein Auto, stieg aufs Gas und raste frontal auf seinen Kontrahenten zu.

Scheibenwischer als "Lebensretter"

Das Opfer konnte sich nur durch einen Hechtsprung auf die Motorhaube retten und klammerte sich an den Scheibenwischer! Der „Amokfahrer" versuchte seinen Verfolger abzuschütteln und krachte dabei in zwei geparkte Autos. Durch die Wucht wurde der 22-Jährige von der Motorhaube auf die Fahrbahn geschleudert – dabei riss er noch den Scheibenwischer ab. Das Opfer verletzte sich beim Aufprall am Ellbogen sowie am Fuß, musste von der Berufsrettung ins Spital gebracht werden.

Der Verdächtige brauste mit seinem demolierten Auto davon, parkte sich drei Seitengassen weiter ein. „Im Zuge einer Fahndung konnte der Fahrzeuglenker wegen Verdacht des versuchten Mordes festgenommen werden", so Polizeisprecher Harald Sörös.

Täter und Oper kannten sich

Ein Zeuge und Bekannte des Opfers erklärt im "Heute"-Gespräch den kuriosen Grund für die Auseinandersetzung: „Die beiden kennen sich schon länger und trafen sich dort, um einen Facebook-Streit zu schlichten." (dm)

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