Seit 24. Februar, also seit fast zwei Wochen, dauert der Krieg in der Ukraine inzwischen an. Sowohl Russland, als auch die Ukraine verzeichnen enorme Verluste – wie etwa der Tod eines Bürgermeisters, als er kranken Bürgern Brot und Medikamente verteilte. Seit einigen Tagen finden zwischen beiden Seiten Verhandlungen auf mehreren Ebenen statt, diese waren bisher wenig erfolgreich. Heute findet die nächste Runde statt: Aus diesem Anlass stellte Moskau erneut konkrete Bedingungen.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, dass die russische Armee ihren "militärischen Spezialeinsatz" umgehend stoppen könnte, falls die Regierung in Kiew die Friedensbedingungen der russischen Regierung akzeptiere.
Diese wären: Die Ukraine müsse in ihrer Verfassung festschreiben, dass sie in keine Bündnisse anderer Staaten beitreten werde – Stichwort: NATO. Außerdem müsse die Regierung in Kiew anerkennen, dass die annektierte Halbinsel Krim zu Russland gehöre sowie die selbst ernannten "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk im Osten des Landes als unabhängige Staaten akzeptieren. Peskow betonte, die "Demilitarisierung" des Nachbarlandes werde abgeschlossen.