Welt

Moskau und Kiew streben Waffenstillstand an

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:29

Die Ukraine und Russland streben ein Abkommen über einen bilateralen Waffenstillstand in den Konfliktgebieten der Ostukraine an. Das gab der Elyséepalast am Montag nach einem Konferenz-Telefongespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande bekannt.

Die Beteiligten hätten sich darauf verständigt, einen Fünf-Punkte-Plan auszuarbeiten. Wichtigster Punkt sei die Annahme eines Abkommens über einen bilateralen Waffenstillstand zwischen dem ukrainischen Militär und den Separatisten.

Nach Angaben des Kremls sprach sich Putin für eine erneute Verlängerung der Feuerpause aus. Bei dem Gespräch habe der Kremlchef zudem gefordert, die in die Überwachung der Feuerpause einzubeziehen.

Zum Ablauf der Waffenruhe für die Ostukraine hat Präsident Petro Poroschenko über eine Verlängerung der Frist beraten. Der Staatschef sei am Montagabend in Kiew mit Sicherheitsexperten zusammengekommen, berichteten Medien aus der Ex-Sowjetrepublik. Die Feuerpause im Kampf zwischen Regierungseinheiten und prorussischen Separatisten war um 21.00 Uhr ausgelaufen. Die Dauer des Treffens war nicht bekannt

Geisel-Austausch

Der Fünf-Punkte-Plan sieht nach Angaben aus Paris ferner die Freilassung von Geiseln und Gefangenen auf beiden Seiten vor. Außerdem solle an der russisch-ukrainischen Grenze stärker kontrolliert werden. Die Kontaktgruppe zur Ukraine will noch am Montag zusammenkommen, um eine Übereinkunft dazu zu finden.

Merkel und Hollande hatten schon mehrfach mit Putin und Poroschenko telefoniert, um eine Lösung in der Ukraine-Krise herbeizuführen. Trotz gegeben

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