Moskau will Schüler im Internet überwachen

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Das russische Bildungsministerium plant die totale Überwachung der Internet-Nutzung von Schülern und Studenten. Die Leiter von Bildungseinrichtungen wie Schul- oder Unirektoren sollen die persönlichen Websites von Schülern, Studenten und des Kollegiums ausspionieren und Berichte über alle anlegen, die "zum Übertreten der Regeln neigen".

Das russische Bildungsministerium plant die totale Überwachung der Internet-Nutzung von Schülern und Studenten. Die Leiter von Bildungseinrichtungen wie Schul- oder Unirektoren sollen die persönlichen Websites von Schülern, Studenten und des Kollegiums ausspionieren und Berichte über alle anlegen, die "zum Übertreten der Regeln neigen".

Erkenntnisse über auffälliges Verhalten sollen dem Inlandsgeheimdienst FSB zugeleitet werden, um "Terror-Aktivitäten" zu bekämpfen.

Der Chef der Lehrergewerkschaft, Andrej Demidow, hat dafür nur zwei Erklärungen: Entweder handle es sich "um eine bürokratische Groteske" oder um den Versuch, alle Schüler und Lehrer im Auge zu behalten, die "die aktuelle Regierung nicht unterstützen". Das Bildungsministerium erklärte, das Gesetzesvorhaben befinde sich erst im "Stadium der öffentlichen Diskussion".

Die , seien es harmlose Landsleute, politische Gegner oder "Terroristen", ist mittlerweile weltweit Usus.

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