Motorwechsel? Hamilton droht Strafversetzung in Türkei

Lewis Hamilton
Lewis HamiltonImago Images
Lewis Hamilton hat die Führung in der Formel-1-WM übernommen. Doch in Istanbul bangt die Mercedes-Crew um den Motor des Briten.

Beim Rennen in der Türkei startet Hamilton am Sonntag zum 16. Mal in dieser Saison in einen Grand Prix – und hat bereits den dritten Motor unter der Haube. An der Zuverlässigkeit des Triebwerks gibt es Zweifel, wie Mercedes-Boss Toto Wolff einräumt: "Im Moment gehen wir ein Rennwochenende nach dem anderen an. Wir werden die Leistung der Antriebseinheiten neu bewerten und dann Entscheidungen treffen."

Fest steht: Sollte ein neuer Motor fällig werden, wird Hamilton in der Startaufstellung strafversetzt. Das könnte im Titelfight ein Faktor sein, denn den Champion trennen nur zwei Punkte von Verfolger Max Verstappen im Red Bull. "Ich versuche meine Motoren mit großer Sorgfalt zu behandeln, wenn ich fahre", erklärt Hamilton. "Ich kann die Zukunft aber nicht bestimmen."

Sieben Rennen sind in der WM noch zu absolvieren, ein Ausrutscher wäre fatal – wie auf Wolff weiß. "Weder Fahrer noch Team können sich in der aktuellen Situation zurücklehnen, denn es gibt einfach keinen Punkteabstand." Und das wird laut dem Wiener auch noch länger so bleiben. "Ich glaube, dass das noch sehr lange dauern wird."

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