Mr. Long

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Der Anschlag geht schief, und statt auf dem Rückweg in die Heimat findet sich der taiwanesische Auftragskiller in einem fast verlassenen Vorort von Tokyo wieder. Doch man kümmert sich dort um ihn, und auch Mr. Long findet neue Aufgabengebiete. Kann das gut gehen? Ryu San ist ein eigenwilliger Solitär, der zwischen Tonlagen und Tempi wechselt, Dead-Pan-Komik neben Blutströme setzt, unvermittelt in eine ausführliche Rückblende kippt, Zeit genug findet für die ein oder andere Abschweifung – und der im Übrigen unverstellt dem Sentiment anhängt, ohne dabei jemals sentimental oder gar kitschig zu werden. Ein Film, der mit seiner Laufzeit erfreulich viel anzufangen weiß.

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