Mucha tobt über Nebeldusche in Neubau

Sprühnebel wie am Lugeck.
Sprühnebel wie am Lugeck.Bild: Helmut Graf
Dem umtriebigen Verleger Christian Mucha treiben es die Grünen in Neubau zu bunt: Wegen der Umgestaltung an seiner Büroadresse Zieglergasse schimpft er über Stadträtin Vassilakou.
Der Verleger diverser Hochglanzpostillen ("Extradienst", "Elite") ist urplötzlich auf den Boulevard gekommen. Und zwar auf den Gehsteig direkt vor seiner Verlagsadresse in der Zieglergasse (Neubau). Weil dort nämlich bis Jahresende eine "Klimazone" mit Hausbegrünungen und Nebelduschen entstehen und zudem 22 Bäume anstelle von 40 Parkplätzen gepflanzt werden sollen, ist der wortgewaltige Medienmann in Rage.

Den Ball am innovativen Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) vorbeischiebend, stürmt der virile 64-Jährige gleich direkt auf die Kapitänin der ihm gar nicht grünen Mannschaft: "Schon beim Umbau der Mariahilfer Straße wurden von Frau Vassilakou zwar Hunderte Studenten zu ihrer Meinung befragt, die Unternehmer im Umfeld aber gar nicht!"

Jetzt, so der Fan raumgreifender Limousinen, gehe man wieder "völlig undemokratisch" vor. Dann schießt Mucha gnadenlos nach: "Frau Vassilakou soll sich endlich brausen gehen!" Erste grüne Fouls ortet er schon in der Pflanzung von vier "Krüppelbäumen" direkt vor seinem Haus. Bezirkschef Reiter: "Herr Mucha ist gerne eingeladen, über die endgültige Gestaltung mitzureden."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.

Verleger Mucha ist verärgert.
Verleger Mucha ist verärgert.


Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
NeubauNewsWienDie GrünenMaria Vassilakou

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen