Opernball-Zoff: Mucha ätzt über 'mächtigste Despotin'

Der Verleger Christian Mucha wetterte in einem Facebook-Beitrag über die scheidende Opernball-Organisatorin Maria Großbauer. Im TV legte er nun nach.
Für große Aufregung sorgte ein Facebook-Beitrag von Christian Mucha. In einem wahren Pamphlet arbeitete sich der Verleger an der scheidenden Opernball-Organisatorin Maria Großbauer ab. Sie habe "Zickenattitüden", so PR-Agenturchef Peter Aigner zu Mucha. "Sie hätte als einziger Promi bei einer Charity Verhaltensmaßregeln, die noch dazu de facto nicht erfüllbar sind, gefordert. Passt gut ins Bild – sag ich ja: die Kardashian der heimischen selbsternannten 'Elite'."

Doch Mucha legt nach. Am Dienstagabend ist er zu Gast bei Arabella Kiesbauer auf "Puls24". In einer Talkrunde, an der unter anderem auch Tanz- und Knigge-Experte Thomas Schäfer-Elmayer, Moderator Alfons Haider und Grand Dame Birgit Sarata teilnahmen, plaudert Mucha weitere "Skandale" von Großbauer aus.



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"Mächtigste Despotin"



"Die wahrhaftigen Skandale" spielten sich hinter den Kulissen ab, so Mucha. "Ich will einmal mit dem Vertuschen Schluss machen und vielleicht zwei, drei Kleinigkeiten erzählen", kündigt Mucha an. Was dann folgt, hat wohl objektiv gesehen nur bedingt mit einem Skandal zu tun.

Mucha zeigt sich verärgert darüber, dass die Generalsekretärin des Opernballs, Eva Dintsis, von Großbauer "entmachtet" wurde. "Die Frau Dintsis hat das alles perfekt organisiert." Nun dürfe sie nicht einmal mehr bei an der offiziellen Pressekonferenz teilnehmen, zeigt sich Much echauffiert.



Ein weiteres Ärgernis für Mucha: Großbauer habe entschieden die von Vorgängerin Desirée Treichl-Stürgkh installierte Sekt- und Champagnerbar in eine Weinbar umzuwandeln. "So weit so gut". Doch für Wein seien andere Kühleinsätze notwendig, als für Sekt und Champagner. "Aus Jux und Tollerei" habe die "mächtigste Despotin" diese Dinge reguliert.

Opernball ist "sehr profitabel"



Er habe auch weitere Geschichten "in petto". Mehr wollte er allerdings nicht verraten. In einem anderen Punkt ließ Mucha allerdings auch aufhorchen. Der Opernball koste für jemanden, der eine Loge betreibt, rund 80.000 Euro. Da sei es legitim, dass man Netzwerke knüpft und Geschäfte anbahnt. Konkrete Zahlen wollte er nicht nennen, nur dass der Opernball für ihn "sehr profitabel" sei.

Mucha selbst sagt, dass er zu einer Loge gekommen ist, obwohl er von Großbauer keine bekommen hat. Vielleicht habe die Sendung ja diesbezüglich noch Auswirkungen, deutete er mit leichtem Augenzwinkern an.



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