Gegen 00.40 Uhr baute ein Rindertransporter auf der A9, der Pyhrn-Autobahn, einen Unfall. Der vollkommen übermüdete Fahrer schlief ein, im Laderaum waren 48 Rinder zusammengepfercht. Vier Tiere überlebten den Unfall nicht.
Von Mitternacht bis Mittag war die A9 gesperrt. So lang dauerte es, die Überreste des Gemetzels von der Fahrbahn zu entfernen.
Der 28-jährige Fahrer des slowenischen Tiertransportes war bereits seit rund 16 Stunden hinter dem Steuer als er Übelbach im Bezirk Graz-Umgebung erreichte. Kein Wunder, dass der Mann zu Mitternacht hinter dem Steuer einnickte. Der Lenker überfuhr mit dem zweistöckigen Lkw mehrere Betonleitwände und hakte schlussendlich bei einer Lärmschutzwand ein.
Vier Jungrinder überlebten den Aufprall nicht.
Der Lenker wird nach dem Tiertransportgesetz und wegen der Lenkzeitüberschreitung angezeigt.