Die Bayern kamen gegen Real Madrid nach einem 0:1-Rückstand zurück, führten mit 2:1 und kassierten dann noch den Ausgleich. Für Bayern-Urgestein Thomas Müller war die Partie gegen die Königlichen ein Meilenstein. Der Deutsche absolvierte sein 150. Spiel in der Königsklasse.
Müller ist erst der dritte Spieler nach Iker Casillas (150) und Xavi (151), dem es gelingt, diese Schallmauer zu knacken. Der 34-Jährige holte in seiner Karriere zweimal den Titel in der Königsklasse, ist nicht nur auf dem Platz eine Größe der Münchner.
Nach dem 2:2-Unentschieden der Bayern gegen Real sorgte der Deutsche Abseits des Platzes für einen Lacher. Im Gespräch mit dem englischen TV-Sender "CBS" meinte Müller, angesprochen auf die 150 Spiele: "Das ist nicht schlecht."
Müller scherzte: "Du musst dafür gut essen und gut schlafen, um diese Marke zu erreichen. In meinem Alter brauchst du normalerweise einen Rollstuhl."
Müller war mit der Leistung zufrieden, mit dem Ergebnis aber nicht. Nach dem Sieg gegen Arsenal im Viertelfinale wollen die Bayern jetzt den großen Wurf schaffen. "Das Weiterkommen gegen Arsenal hat uns den Glauben und das 'Konni-Laimer-Feeling' gegeben, wenn er Odegaard wie einen Hund jagt", sagte er.
ÖFB-Legionär Konrad Laimer war im Spiel gegen die Königlichen aus Madrid einer der besten Akteure auf dem Feld, hatte 90 Ballaktionen und dirigierte das Spiel des deutschen Rekordmeisters. Im Rückspiel in Madrid wollen die Bayern ins Finale einziehen.