Nach einem wochenlangen Hickhack gaben die Münchner den Polen an den FC Barcelona ab. Die Katalanen legten 45 Millionen Euro auf den Tisch. Diese Summe kann durch Bonuszahlungen noch auf 50 Millionen Euro anwachsen.
Im Bayern-Angriff hinterließ der 34-Jährige allerdings eine große Lücke. Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic entschied sich gegen die Verpflichtung eines Mittelstürmers, mit Sadio Mane, der aus Liverpool geholt wurde, soll das System von Julian Nagelsmann flexibler werden.
Zuletzt geriet die zu Saisonbeginn noch übermächtige Bayern-Offensive allerdings ins Stocken. In der LIga gab es drei Remis in Serie. Deshalb ließ sich Müller nun bei der "Welt" zu einer unerwarteten Aussage hinreißen: das Bayern-Urgestein vermisst seinen langjährigen Sturmpartner.
"Es gab in dieser Saison schon einige Spielsituationen, in denen ich dachte: Oh, da stand doch früher einer, den du am zweiten Pfosten anspielen konntest und mit dem du bei Flanken den Blickkontakt gesucht hast", erzählte Müller mit Blick auf Lewandowski. Genau dieser zentrale Stürmer fehlt nun im Bayern-Kader. Gleichzeitig unterstrich der Routinier, dass die neue Bayern-Offensive ohne klassische "Neun" "spannend und interessant" sei.
"Mit den Qualitäten, die wir in der Offensive haben, können wir auf jeden Fall auch ohne Stürmer viele Tore erzielen. Dass es öffentlich immer mal heißen wird, hier und da hätte es vielleicht einen Neuner gebraucht, wird wohl nicht aufhören, aber damit müssen und können wir leben", schloss der 33-Jährige. Allerdings müssen in der Bundesliga nun endlich wieder Siege her...