Der europäische Fußballverband hat sich am Freitag in einer Sitzung des Exekutivkomitees dazu entschlossen, München im Kreis der EM-Gastgeber zu behalten. In der Allianz Arena steigen alle drei Vorrunden-Spiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn, Portugal und Frankreich. Dazu ist ein Viertelfinale in der Münchner Arena vorgesehen.
Hinter der bayrischen Metropole war ein Fragezeichen gestanden, nachdem die Organisatoren zunächst nicht zusicherten, dass Fans zugelassen sein werden. Am Freitagvormittag hatte der DFB noch vermeldet, dass die bayrische Regierung eine Mindestkapazität von 14.500 Fans zugelassen habe. Allerdings unter Vorbehalt.
Während München im EM-Turnier bleibt, sind Bilbao und Dublin keine Gastgeber mehr. Die baskischen Organisatoren bestätigten bereits am Mittwoch, dass keine Spiele im San Mames ausgetragen werden. Stattdessen wird in Sevilla gespielt. Die in Dublin angesetzten Spiele werden in St. Petersburg und London ausgetragen.
Bereits zuvor bestätigt waren die Gastgeberstädte Amsterdam, Baku, Budapest, Bukarest, Glasgow, Kopenhagen, London, Rom und St. Petersburg. Alle hatten Konzepte für eine EM mit Fans abgegeben.
Österreichs Fußball-Nationalmannschaft bestreitet seine EM-Spiele gegen Nordmazedonien und die Ukraine in Bukarest, das Duell gegen die Niederlande in Amsterdam.