25 Häuser in Salzburg von Außenwelt abgeschnitten

In Muhr im Lungau sind seit Sonntagfrüh 25 Häuser nicht mehr erreichbar. Wegen akuter Lawinengefahr musste die einzige Zufahrtsstraße gesperrt werden.

25 Häuser sind in Muhr im Lungau seit Sonntag von der Außenwelt abgeschnitten. Bürgermeister Sepp Kandler (SPÖ) erklärte gegenüber "ORF Radio Salzburg": "Wir haben in den frühen Morgenstunden auf Grund der Schneefälle ein paar Lawinenabgänge gehabt".

Die Zufahrt zu zwei Häusern sei durch eine Lawine komplett abgeschnitten worden. Zum Glück wurden bei dem Lawinenabgang keine Personen verletzt.

Aus Sicherheitsgründen wurde daher gegen 5.00 Uhr die einzige Zufahrtsstraße von Muhr in den Ortsteil Hintermuhr gesperrt. 25 Häuser sind von der Sperre betroffen und nicht mehr erreichbar.

"Gefahr ist zu groß"

Die Lawinenkommission der Gemeinde hatte die Lage am Nachmittag zwar noch einmal beraten, eine Änderung gibt es aber nicht.

"Die Besichtigung hat einfach ergeben, dass derzeit die Gefahr zu groß ist, um die Straße wieder freizugeben, weil jederzeit noch gerechnet werden muss, dass ein paar Lawinen herunterkommen und die Straße verschütten", wird der Bürgermeister von "ORF Salzburg" zitiert.

Die Sperre bleibt daher weiterhin aufrecht. Vorerst bis Montag 8.00 Uhr. Dann wird sich die Lawinenkommission erneut die Situation ansehen.

Schule geschlossen

Für die Schüler in Muhr entfällt am Montag der Unterricht, die Volksschule bleibt geschlossen, heißt es in dem Bericht auf "ORF Salzburg".

Erst vor drei knapp Wochen gab es bei Muhr im Lungau wegen Lawinengefahr eine Straßensperre. (wil)

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