Die Errichtung einer Müllinsel wirbelt in Brunn am Gebirge heftig Staub auf.
Anrainer Albert S. (40): „Gegenüber meines Grundstücks befindet sich ein geschütztes Parkgebiet, in dem die Gemeinde illegal eine Müllabladestelle errichtet hat. Das Land NÖ erhob dagegen Einspruch, mit dem Auftrag an die Gemeinde, diese wieder zu entfernen. Die Gemeinde wollte daraufhin bauliche Maßnahmen setzen, um die Müllinsel direkt vor mein Haus stellen zu stellen, dagegen erhoben ich und ein weiterer Anrainer Einspruch."
Bürgermeister Andreas Linhart (SP): „Es ist ein laufendes Verfahren. Wir kamen dem Anrainer schon entgegen, nehmen den Glascontainer weg, können auch eine Buschreihe pflanzen. Die Müllinsel wird zudem überdacht werden."
Streit um Standort von Müllinsel
Die Container waren bereits einmal an einem anderen Standort im Barmhartstalweg gestanden, dann hatte es eine Meldung an die Forstbehörde gegeben. Nun gibt es Aufregung, wo genau die Müllinsel hinkommen soll. "Jeden es ganz recht machen, ist sehr schwer", so der Bürgermeister.
Anrainer Linhart, zweifacher Familienvater, wünscht sich eine „saubere Lösung. Ein Affront ist es, dass die Gemeinde während des laufenden Verfahrens die Container einfach lose vor meinem Haus abstellt."
Eine Lösung, die zufriedenstellend sei, wäre, wenn man Müllcontainer etwa bei einem Supermarkt abstellt: "Man könnte zwei Parkplätze pachten, im Zuge von Einkäufen auch gleich den Müll dort entsorgen. Dafür müsste man freilich in Verhandlungen mit den Betreibern treten. Aber auch beim Bamhartstalweg gäbe es bessere Standorte."
Zudem sei es nicht in Ordnung, dass "Gemeindemitarbeiter mit Posen meinen Sohn verhöhnt haben". (wes)