mumok zeigt große Oehlen-Show in Wien

Ab 8. Juni wird in Wien der einflussreichste und streitbarste Maler der Gegenwart ausgestellt. Über 80 Gemälde, Collagen, Computerdrucke, Zeichnungen und einer Installation geben Einblick in das Werk des deutschen Künstlers Albert Oehlen.


Oehlens Projekt einer "Aktualisierung der Malerei" besteht auch darin, Malerei gegen seine Kritiker, aber auch gegen seine Verteidiger in Stellung zu bringen. Dabei konfronitert er dieses totgesagte Medium mit ihrer eigenen Geschichte, mit ihren Klischees und mit der Übermacht der Bildsprache der Werbe- und Popindustrie.

Die Ausstellung zeigt nicht nur erstmals in Österreich einen Überblick über Oehlens Werk von den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart mit Schlüsselwerken aus verschiedenen Schaffensphasen. Mit über 80 Gemälden, Collagen, Computerdrucken, Zeichnungen und einer Installation bietet das mumok vielmehr die bisher umfangreichste Darstellung von Albert Oehlens breitgefächertem uvre.

Die Präsentation ermöglicht die konfrontative Gegenüberstellung unterschiedlicher Werkgruppen, die sich in einem ständigen „Widerstreit der Ideen“ (Albert Oehlen) befinden. Zudem wird erstmals ein neuer Bildzyklus gezeigt, in dem Oehlen Collagetechnik und aktionistische Fingermalerei programmatisch aufeinander bezieht.
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