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"Mundl"-Kultregisseur Reinhard Schwabenitzky ist tot

Tiefe Trauer in der heimischen Fernseh-Szene: Wie am Mittwochabend bekannt wurde, ist Reinhard Schwabenitzky 74-jährig verstorben.
Heute Redaktion
09.02.2022, 18:25

Wenige Tage nach dem Ableben von Karl Spiehs trägt die heimische Fernsehlandschaft erneut schwarz. Am Mittwochabend wurde publik, dass Reinhard Schwabenitzky mit 74 Jahren verstorben ist. Sein Sohn Markus bestätigte die traurige Nachricht gegenüber der APA. 

Der Regisseur und Produzent war bekannt für seine Kultserien "Ein echter Wiener geht nicht unter" und den "Kaisermühlen Blues". Später drehte er weitere TV-Hits, darunter "Büro, Büro", "Tour de Ruhr" oder "Der ganz normale Wahnsinn". Große Erfolge feierte er zudem mit Kinofilmen wie "Der Doppelgänger" und "Der Experte" (1987) mit Didi Hallervorden. Schwabenitzky gilt auch als "Entdecker" des zweifachen Oscarpreisträger Christoph Waltz. "Ich habe ihn gefunden, als ich 1977 'Der Einstand' drehte, bei einem langen Casting. Da habe ich auch Erwin Leder entdeckt", erzählte er einst in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung".

Schwabenitzky hinterlässt Ehefrau und drei Kinder

Seine Ehefrau Elfi Eschke lernte Schwabenitzky während der Dreharbeiten zur Serie "Parole Chicago" (mit Waltz als Möchtegern-Ganove) kennen. Das Paar betrieb seit 2003 gemeinsam das Hotelrestaurant Itzlinger Hof. Aus der Ehe stammen drei Kinder: Markus, Martina und Lucas.

Die vergangenen Jahre widmete sich Schwabenitzky vermehrt dem Schreiben und Produzieren. 

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