Musikalische Antwort auf Elke Lichteneggers Fauxpas

Grant ist für Musiker oft die beste Inspirationsquelle. Insofern kann man Elke Lichtenegger und ihrer abfälligen Äußerung über die heimische Musikszene durchaus dankbar sein. Denn ohne diesen mittelkleinen Skandal hätte sich "Irgendsoeine österreichische vollkommen unbekannte Band" nie hingesetzt, um einen Hit über ihren Ausrutscher zu schreiben.

durchaus dankbar sein. Denn ohne diesen mittelkleinen Skandal hätte sich "Irgendsoeine österreichische vollkommen unbekannte Band" nie hingesetzt, um einen Hit über ihren Ausrutscher zu schreiben.

Der zungenbrecherische Bandname ist dem Zitat Lichteneggers entlehnt, dass sie in einem Interview mit dem TV-Sender Okto beim Erzählen einer Zote aus ihrem anstrengenden Arbeitsleben ganz nebenbei getätigt hat, und das ihr selber und ihrem Arbeitgeber Ö3 in weiterer Folge einen kleinen, aber feinen Sturm der Entrüstung entgegengeschlagen hat.

"Lied, das wahrscheinlich ganz schlecht ist"

Dadurch beflügelt schüttelten vier junge Musiker in Windeseile ein süffisantes "Lied, das wahrscheinlich ganz schlecht ist" samt tollem Text, der die Causa Lichtenegger brilliant auf den Punkt bringt und aufs Korn nimmt, aus dem Ärmel und stellten das Resultat auf YouTube. Innerhalb von wenigen Stunden knackte der Song die 10.000er-Marke.

Fans hoffen schon auf eine Veröffentlichung des Tracks, damit dieser auf Ö3 gespielt werden muss - die Ö3-Top-40 stellen ja die offiziellen, österreichischen Verkaufscharts dar.  Zu wünschen wäre es allen Beteiligten auf jeden Fall.

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