Wiener Musiktheatertage zeigen viel Haut

Eröffnet wurden die Musiktheatertage mit der dystopischen Oper "CHORNOBYLDORF".
Eröffnet wurden die Musiktheatertage mit der dystopischen Oper "CHORNOBYLDORF".Valeriia Landar
Das WUK wird bis zum 24. September zur Bühne für die Musiktheatertage Wien. Gezeigt wird ein wilder Mix an Eigenproduktionen und Gastspielen.

Zwei Wochen lang wird das Wiener WUKzur Schaustätte für zeitgenössisches Musiktheater aus Europa und darüber hinaus präsentieren. Eröffnet wurde gestern mit der dystopischen Oper "CHORNOBYLDORF" des Kollektivs Opera Aperta aus der Ukraine. Darin streunen die Nachkommen einer Menschheit zwischen Reaktionen umher, die eine Serie von Katastrophen überlebt haben.

"Welche Welt wollen wir?"

Den Mittelpunkt des Festivals bildet die Frage "Welche Welt wollen wir?" bei der Eigenproduktion "KOLLAPSOLOGIE 2022-2025". Dabei soll das Publikum im ersten Teil der hybriden Oper "KUNSTSCHNEE" aktiv am Geschehen teilnehmen und so mehr über die Zerbrechlichkeit unserer Systeme erfahren.

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Puccinis "La Bohéme" mal ganz anders.
Puccinis "La Bohéme" mal ganz anders.(c) Peter van Heesen

Daneben warten noch zahlreiche weitere Programmpunkte: von einer feministischen Performance über Kassandra über Puccinis "La Bohéme" interpretiert vom Berliner Kollektiv glanz&krawall (21. und 22. September) bis hin zur tragischen Geschichte der iranischen Psychoanalytikerin Mira Kadavier in "Mitra" (23. und 24. September).

Mit dem Fahrrad dem Ring entlang

Neben den Produktionen, die direkt im WUK, welches gerade umgebaut wird, selbst stattfinden, wird es beispielsweise auch eine Fahrradtour entlang der Ringstraße geben. Am 15., 16. und 17. September soll das Publikum gemeinsam mit den fünf Sängern des Stück "Ringding" zu bestimmten Stationen radeln, bei denen Opernauszüge zu hören sein werden.

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