Musikverbot für Football-Cheerleader

Bild: Taxer

Die Kinder des Football-Clubs Junior Tigers in Wien-Donaustadt verstehen die Welt nicht mehr: Sensible Anrainer beschwerten sich über die Lautstärke bei den Eröffnungsshows der Cheerleader-Mädchen vor den Spielen. Nach Protesten zog die Behörde nun den Stecker. Doch der Club gibt im Boxenstreit nicht auf!

"Football ist ein Familien-Event, da gehört Musik einfach dazu", so Junior-Tigers-Präsidentin Sabine Katzmayer zu "Heute". "Leider haben das die Anrainer nicht verstanden." Obwohl die Spiele am Nachmittag stattfinden, beschwerten sich Bewohner laut ORF Wien über die angeblich zu lauten Klänge und Durchsagen am Kagraner Fußballplatz. 

"Beim letzten Spiel vor zwei Wochen hat es dann geheißen, wir dürfen die Musikanlage nicht mehr verwenden." Die Behörde sperrte die Boxen. Die jungen Spieler im Alter von fünf bis 18 Jahren sind bitter enttäuscht. Die Matches sind nur noch halb so lustig. "Die Atmosphäre fehlt – und die gehört einfach dazu. Das sind Kinder, die verstehen das Verbot nicht", so die Club-Präsidentin. 

Doch die Junior Tigers geben nicht auf: Beim nächsten Spiel kommenden Sonntag (25. 9.) soll eine kleinere Musikanlage mit schwächeren Lautsprechern verwendet werden.

Denn nach einer Schallmessung gab die zuständige Magistratsabteilung dafür grünes Licht. Zumindest an einigen Wochenenden dürfen die Lautsprecher künftig stundenweise verwendet werden, lautet der Beschluss im Rathaus, so der ORF.

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