In der texanischen Hauptstadt Austin hat der Tech-Milliardär am Samstag sein Projekt "Terafab" angekündigt. Unter diesem Namen soll die größte vollintegrierte Chipfabrik der Welt entstehen.
Die Fabrik soll vorwiegend KI-Beschleuniger für Training und Inferencing herstellen, aber auch Solarzellen und Speicherbausteine. Auch die für die Belichtung von Halbleitern nötigen Masken sollen dort selbst gefertigt werden.
Wie heise.de berichtet, verspricht sich Musk von diesem integrierten Ansatz eine "um eine Größenordnung bessere" Geschwindigkeit bei der Chip-Entwicklung. Die Halbleiter sollen vollständig im selben Gebäude hergestellt und getestet werden.
Die Terafab soll 2 Nanometer kleine Strukturen auf den Chips erreichen - in diesen Dimensionen arbeitet derzeit auch Fertigungstechnologieführer TSMC. Nötig ist die eigene Fertigung für die drei Musk-Unternehmen SpaceX, xAI und Tesla.
In der ersten Hälfte seiner Ausführungen betonte Musk wieder einmal seine Vision von einem Leben der Menschheit im All. Um das zu erreichen, brauche man ein Mehrfaches der Rechenleistung für Künstliche Intelligenz, die bisher auf der Erde zur Verfügung steht.
Die künftigen Rechenzentren sollen vorwiegend mit Satelliten im All realisiert werden. Musk zeigte Rendergrafiken eines "AI Sat Mini" genannten Satelliten, dessen ausgefaltete Solarzellen das aktuelle Starship V3 von SpaceX überragen.
Um 1 Terawatt Rechenleistung im All zu ermöglichen, sollen die Satelliten von einem noch größeren Starship V4 von rund 140 Metern befördert werden. Dessen Nutzlast soll bei 200 Tonnen liegen.