Muslime zeigen Star-Kabarettist Nuhr an

Er ist für bitterböse Satire bekannt. Jetzt regt der deutsche Comedian Dieter Nuhr mit seinen Witzen Muslime auf. Folge: Anzeige und wüste Beschimpfungen im Web.

Er ist für bitterböse Satire bekannt. Jetzt regt der deutsche mit seinen Witzen Muslime auf. Folge: Anzeige und wüste Beschimpfungen im Web.

"Im Islam ist die Frau zwar frei, aber in erster Linie frei davon, alles selbst entscheiden zu müssen." Oder: "Wer gerade ungläubig ist, entscheidet immer gerade der mit der Waffe." Solche Sprüche klopft Nuhr (wird am Mittwoch 54) im Programm ("Wer’s glaubt, wird selig"). Der Deutsche hat schon den angesehenen Jacob-Grimm-Preis erhalten.

"Blöde, dumme Hetze", nennt der Muslim Erhat Toka aus Osnabrück das. Er hat Nuhr angezeigt, zwei weitere Muslime folgten, nannten ihn "Hassprediger". Das sei dasselbe, spottet Nuhr auf Facebook, "als würden Nazis für Meinungsfreiheit eintreten".

Im deutschen Strafrecht liegt eine Strafbarkeit der "Beschimpfung von religiösen Bekenntnissen" dann vor, wenn diese Beschimpfung "geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören". Religionsfanatiker können das für sich auslegen. Es drohen bis zu drei Jahre Haft.

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