Muslimische Teenager zur Regenbogenparade

Bild: Denise Auer

Über die Hälfte der vor Kurzem in Wien befragten muslimischen Jugendlichen ist homophob - "Heute"berichtete. (Auch) Die Teilnahme an der Regenbogenparade soll das ändern.

– "Heute"berichtete. (Auch) Die Teilnahme an der Regenbogenparade soll das ändern.
Diese Erhebung in Wien sorgte für Aufregung: 27 % der Befragten muslimischen Jugendlichen gaben an, gewaltbereite Einstellungen zu haben. 47 % sind antisemitisch – und 59 % homophob. Um zumindest den Hass gegen Homosexuelle einzudämmen, will der Verein Wiener Jugendzentren die Teenager jetzt mitten ins schwule Getümmel stürzen: Nach vorbereitenden Workshops sollen die Jugendlichen 2017 an der Regenbogenparade teilnehmen und sich unter das barbusige und bunt bemalte Partyvolk mischen.

2015 hatten 9.500 Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren regelmäßig Kontakt mit Jugendarbeitern. "Wichtig ist, das Selbstwertgefühl aufzubauen", so Manuela Smertnik vom Verein Wiener Jugendzentren. Dann sinke die Abwertung von anderen. „Wir versuchen, Settings zu schaffen, in denen sie Themen ansprechen können“, erklärt David Schwarz, Jugendarbeiter in der Großfeldsiedlung.

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