Mit einem leisen Dankeschön bedankte sich jener Jugendliche (17) bei der Polizeischülerin Rebekka Haiden (25), die ihn Sonntagfrüh in Linz nach einem Sprung in die Donau aus den kalten Fluten zog. In Heute schildern sie und ihre beiden Kollegen den dramatischen Einsatz - bei dem es um Leben und Tod ging!
Als Praktikantin saß die Polizeischülerin und ehrenamtliche Rotkreuz-Sanitäterin Rebekka Haiden Sonntagfrüh im Streifenwagen, als der Fahrer Reinhard Mayer plötzlich etwas ins Wasser fallen sah. Wir sind sofort zum Ufer gefahren, haben Hilferufe gehört und den Burschen gesehen, schildern Haiden und Mayer sowie ihre Kollegin Sandra Frank. Er ist zum Ufer geschwommen, konnte dann aber nicht mehr. Da wusste ich: Ich muss rein, um ihn zu retten! Die junge Frau zögerte nicht lange und sprang in die Donau. Sie brachte den betrunkenen Linzer ans Ufer und zog ihn aus dem eiskalten Wasser. Dort sagte er zu seiner Retterin leise Dankeschön, ehe er ins Spital gebracht wurde.
Das Motiv für den Sprung ist unklar.