Nur einen Tag hat die öffentliche Fahndung nach einem mutmaßlichen Kinderschänder gedauert: Jetzt haben Fahnder im oberbayerischen Traunstein einen Mann festgenommen. Er soll ein 8 bis 9 Jahre altes Mädchen sexuell missbraucht haben und Fotos von der Tat im Internet verbreitet haben - heute.at berichtete.
Nur einen Tag hat die öffentliche Fahndung nach einem mutmaßlichen Kinderschänder gedauert: Jetzt haben Fahnder im oberbayerischen Traunstein einen Mann festgenommen. Er soll ein 8 bis 9 Jahre altes Mädchen sexuell missbraucht haben und Fotos von der Tat im Internet verbreitet haben - Der 27-Jährige ist ein Familienvater aus Deutschland.
Der Tatverdächtige wurde noch am Donnerstagabend im Landkreis Traunstein verhaftet. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit. Nach der Veröffentlichung der Fahndungsfotos gingen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Schließlich konnte der Tatverdächtige ausgeforscht werden. Wie viele Hinweise genau eingegangen sind, war zunächst nicht bekannt. Der Zugriff erfolgte in Traunstein unweit der österreichischen Staatsgrenze.
Dem Mann wird vorgeworfen, ein etwa acht Jahre altes Mädchen von Juni 2014 bis August 2015 mehrmals missbraucht und Aufnahmen davon im verbreitet zu haben. Auf einer kinderpornografischen Plattform wurden entsprechende Dateien von mindestens 26 Missbrauchsfällen an dem Mädchen gefunden.
Der 27-Jährige stellte auch Fotos von sich ins Internet. "Dass Bilder von Beschuldigten im Darknet gefunden werden, ist ungewöhnlich", so Staatsanwalt Ungefuk von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, einer Abteilung der Generalstaatsanwaltschaft. Inzwischen sitzt er hinter Gitter, es wurde wegen Fluchtgefahr Haftbefehl erlassen.
Was man bisher über den Mann weiß:
Der Verdächtige ist ein Familienvater aus Traunstein. Er ist Deutscher. Auf den Videoaufnahmen ist zu hören, dass der mutmaßliche Kinderschänder und auch sein Opfer deutsch sprechen. Im Hiuntergrund ist deutsches Fernsehprogramm zu hören. Die Polizei beschlagnahmte am Donnerstag zwei Comoputer, zwei Handys sowie mehrere Speichermedien.
— Bundeskriminalamt (@bka)