Vergewaltiger erpresst Opfer mit Fotos ohne Kopftuch

Die Frau fürchtete, dass ihre Familie entehrt würde. Symbolfoto
Die Frau fürchtete, dass ihre Familie entehrt würde. SymbolfotoiStock/Rachaphak
In Salzburg steht ein Mann vor Gericht, der eine befreundete Frau mit Bildern, die sie ohne Kopftuch zeigen, erpresst und danach vergewaltigt hat.

Die Vorwürfe gegen den afghanischen Asylwerber aus Seekirchen im Flachgau wiegen schwer – er muss sich jetzt vor Gericht wegen Vergewaltigung verantworten.

Wie der ORF berichtet, soll der Mann laut Anklage Sex von einer befreundeten Afghanin eingefordert haben. Im Falle einer Weigerung wollte er Fotos der Frau, die sie ohne ein Kopftuch zeigen, veröffentlichen und so ihre gesamte Familie entehren.

Diese Drohung sei für die Afghanin derart schlimm gewesen, dass sie sich von dem 27-Jährigen habe vergewaltigen lassen, so die Staatsanwaltschaft. Der Angeklagte stritt die Vorwürfe bislang vehement ab.

Bis zu zehn Jahre Haft

Der mutmaßliche Vergewaltiger soll bereits mehrere verschiedene Versionen der Geschehnisse aufgetischt haben. Die Beweislast spreche aber gegen ihn, da eindeutige biologische Spuren gefunden haben, heißt es weiter.

Im Falle einer Verurteilung erwarten den 27-Jährigen bis zu zehn Jahre Haft. Sein Antrag auf internationalen Schutz sei bereits abgelehnt worden, so der ORF abschließend.

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