Ein besonders schreckliches Drama kam jetzt in einer Kleinstadt nahe der Schweizer Grenze ans Licht: Weil es im Haus so gestunken hatte, durchsuchte ein Familienvater den Dachboden. Dort fand der Mann drei tote Babys - in Säcken verstaut.
Ein besonders schreckliches Drama kam jetzt in einer Kleinstadt nahe der Schweizer Grenze ans Licht: Weil es im Haus so gestunken hatte, durchsuchte ein Familienvater den Dachboden. Dort fand der Mann drei tote Babys – in Säcken verstaut.
Eine 30-jährige Frau hat in der französischen Stadt Pontarlier nahe der Schweizer Grenze offenbar ihre drei neugeborenen Kinder umgebracht. Die Mutter und ihr Lebenspartner wurden in Polizeigewahrsam genommen, wie die Justizbehörden am Montag bekannt gaben. Die Leichen der drei Neugeborenen, darunter Zwillinge, wurden im Keller des Wohnhauses des Paares gefunden, wie die Staatsanwältin von Besançon, Edwige Roux-Morizot, gegenüber der Presse bekanntgab.
Bei Geburt getötet?
"Sie wurden sehr wahrscheinlich bei der Geburt getötet", sagte sie. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Zwillinge seien vor einigen Monaten getötet worden. Der Tod des dritten Neugeborenen liege bereits weiter zurück. Der Vater der Kinder habe sich bei der Polizei gemeldet, nachdem er im Dachboden verdächtige Säcke gefunden habe, die einen penetranten Geruch bis in den Wohnbereich des Hauses verbreitet hätten.
Eltern von zwei Kindern
Er habe es nicht gewagt, die Säcke zu öffnen. Aber er habe vermutet, dass es sich dabei um die Kinderleichen handeln könnte, nachdem er mit seiner Frau gesprochen habe. Als die Polizei am Tatort erschien, waren die Säcke in den Keller verlegt worden.
Die Mutter ist 30 Jahre alt, ihr älterer Partner 36. Die beiden sind bereits Eltern von zwei Kindern im Alter von drei und sieben Jahren, was jetzt aus ihnen wird, ist ungewiss.