Mutter erpresst: Kopf der Bande war Tochter (14)

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Weil sie mit dem neuen Partner der Mutter nicht einverstanden war, wollte sich eine 14-Jährige ins Ausland absetzen, brauchte Geld, erpresste die eigene Mutter, eine 37-jährige Irakerin.

Ein unfassbarer Erpressungsfall beschäftigte drei Monate lang die Polizei: Eine 14-Jährige aus Niederösterreich soll ihre eigene Mutter erpresst haben.

Die 37-jährige Mutter der 14-Jährigen hatte im Frühjahr immer wieder Anrufe erhalten, ein Unbekannter mit verstellter Stimme forderte Bargeld, sonst würde den Kindern der Irakerin etwas Schlimmes passieren. Die Frau erstattete Ende Mai Anzeige bei der Polizei. Wochenlang ermittelte die Polizei, sogar das Landeskriminalamt wurde eingeschalten.

Geldübergabe platzte

Schließlich wurde auch eine Geldübergabe in einem Kaff im Bezirk Neunkirchen vereinbart. Die Polizei lag auf der Lauer, doch die Übergabe platzte laut "Kurier".

Schließlich baten die Ermittler die Teenager-Tochter zum "Interview", bei der Einvernahme brach die 14-Jährige ein und gestand sinngemäß: "Ich brauchte Bargeld, wollte mich ins Ausland absetzen. Mein Bruder und ich hassen den neuen Lebensgefährten der Mutter" Darum habe sie mit ihrem Freund den Erpressungsversuch gestartet. Das Handy, ein Wertkartenhandy, stellten die Beamten im Intimbereich der 14-Jährigen sicher.

Laut Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt wird gegen das Früchtchen wegen versuchter schwerer Erpressung ermittelt. Der Freund der 14-Jährigen ist derzeit für die Fahnder nicht greifbar, er ist irgendwo im Ausland. (Lie)

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