Die Polizei hat am Mittwochvormittag Terminal 1 des Frankfurter Flughafens geräumt, da der Verdacht besteht, jemand könnte eine Bombe deponiert haben. Schuld war eine Mutter mit zwei Kindern, die dachte, die Kontrolle sei schon vorbei.
Ein einfaches Missverständnis führte zu dem Flughachos am Frankfurter Flughafen: "Eine Person gelangte, bevor die Luftsicherheitskontrolle abgeschlossen war, in den luftsicherheitskontrollierten Bereich Flugsteig A, T1", erklärte der Flughafen dazu auf seiner Twitter-Seite. "Aus diesem Grund räumt die Bundespolizei den Flugsteig A & A+ und wird die Passagiere einer erneuten Luftsicherheitskontrolle zuführen."
Laut Informationen der Bild-Zeitung handelt es sich bei der Verdächtigen um eine Mutter mit zwei kleinen Kindern. Bei der Sicherheitskontrolle habe der Alarm wegen möglicher Sprengstoffreste an ihrem Rucksack angeschlagen. Die Familie kam aus Istanbul, wollte in Frankfurt nach New York umsteigen. Sie dachte vermutlich, die Kontrolle sei abgeschlossen und eilte weiter - Beamte schlugen aber Alarm.
Per Lautsprecher wurden die Passagiere aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Alle Reisenden, die bereits durch den Sicherheitscheck gegangen waren, mussten nochmals kontrolliert werden.
Leserreporterin Sabrina Auer war eine der Betroffenen und schickte uns ein Foto von den ungeduldigen Massen, die erst verspätet abfliegen können. Kurz nach Mittag wurde der reguläre Flugbetrieb wieder aufgenommen.