Eine 38-jährige Frau aus Linz war am Samstagnachmittag mit ihren beiden Töchtern auf der B126 in Kirchschlag unterwegs, als sie frontal in einen Rettungswagen knallte. Dabei wurde die Frau eingeklemmt und schwer verletzt. Kurz zuvor hatte sich im selben Dorf ein mit acht Personen besetzter tschechischer Kleinbus überschlagen. Dabei wurden zwei Insassen verletzt.
Die Linzerin war mit ihren beiden Töchtern im Alter von sechs und 15 Jahren am Beifahrersitz beziehungsweise im Fond in Richtung Bad Leonfelden unterwegs. In einer Rechtskurve geriet sie auf der Schneefahrbahn ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Dabei streifte sie einen Pkw einer 33-jährigen Linzerin. Ein von einem 46-Jährigen aus Sonnberg im Mühlkreis gelenkter entgegenkommender Rettungswagen konnte nicht mehr ausweichen, und es kam zum Frontalzusammenstoß. Ein weiteres Auto wurde von herumfliegenden Fahrzeugteilen getroffen.
Die 38-Jährige wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren Kirchschlag und Hellmonsödt befreit werden. Die Frau wurde schwer verletzt, auch ihre Töchter kamen zu Schaden, der Grad ihrer Verletzungen war aber vorerst unbekannt. Alle im Rettungswagen befindlichen Personen und auch die Insassen der beiden anderen Autos blieben unverletzt. Am Ambulanzfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden, die anderen Pkw wurden leicht beschädigt.
Der von einem 18-jährigen Kraftfahrer aus Tabor gelenkte tschechische Kleinbus geriet ebenfalls wegen witterungsbedingter Fahrbahnverhältnisse ins Schleudern. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, überschlug sich und blieb an der angrenzenden Böschung auf dem Dach liegen. Bei dem Unfall wurden die beiden vorne sitzenden Mitfahrer, ein 72-jähriger Tscheche aus Tabor und ein 48-jähriger Tscheche aus Benesov, unbestimmten Grades verletzt und nach Erstversorgung durch den Notarzt mit der Rettung ins Allgemeine Krankenhaus Linz gebracht. Der Lenker und fünf weitere Mitfahrer blieben unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
APA/red.