Wegen Smog: Mutter und Tochter klagen Frankreich

Am Dienstag hat in Frankreich ein Prozess um mutmaßliche Gesundheitsschädigung durch Luftverschmutzung begonnen.

Weil die Behörden keine effektiven Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung ergriffen hätten, wollen eine Mutter (52) und ihre Tochter (16) vor dem Gericht in Paris vom Staat Schadenersatz in Höhe von 160.000 Euro erstreiten.

Atemprobleme, Asthmaanfälle

Vor allem im Jahr 2016, als Paris unter besonders hoher Luftverschmutzung litt, sei nichts unternommen worden. Die Klägerinnen geben an, dass sich dies negativ auf ihre Gesundheit ausgewirkt habe. Zu der Zeit lebten die beiden im Vorort Saint-Ouen im Norden der Stadt in unmittelbarer Nähe zur Autobahn. Auf dieser sind pro Tag 1,1 Millionen Autos unterwegs.

Nach eigenen Angaben entwickelten sowohl Mutter als auch Tochter Atemprobleme. Die 16-Jährige erlitt Asthmaanfälle, die 52-Jährige musste sich krank melden. Ein Arzt riet den beiden, in eine Region zu ziehen, die weniger belastet ist. Seit ihrem Umzug nach Orleans geht es ihnen deutlich besser, erklärt ihr Anwalt.

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(rfr)

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