In Wien sind zwei Kinder betroffen, die im St. Anna-Kinderspital in Wien behandelt werden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag auf APA-Anfrage mit.
Weitere Details seien in Abklärung und wurden vorerst nicht bekanntgegeben. Dem Vernehmen nach sind beide Kinder nicht in kritischem Zustand, so die APA.
Wie sieht es in den anderen Bundesländern aus? "Heute" hat im Büro von Gesundheitslandesrätin LH-Stv. Christine Haberlander (ÖVP) in Oberösterreich nachgefragt.
"Bei einer Hepatitiserkrankung handelt es sich per se um keine meldepflichtige Erkrankung", betont ein Sprecher gegenüber "Heute".
"Jedoch wurde nun das Ansuchen des Gesundheitsministeriums, Verdachtsfälle anonymisiert an den Bund zu melden, an die Länder herangetragen". Heißt: Sobald es Fälle gibt, werden die Länder sofort den Bund informieren.
Die Gesundheitsabteilung des Landes OÖ hat bereits vergangene Woche die Spitäler und den niedergelassenen Bereich sensibilisiert und ersucht Verdachtsfälle zu melden.
Die gute Nachricht: "Aktuell wurde noch kein Verdachtsfall in OÖ gemeldet", so ein Sprecher am Montagnachmittag (Stand 15 Uhr) gegenüber "Heute".
In einem Dutzend westlicher Länder waren laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 21. April mindestens 169 Kinder an Hepatitis mit unklarer Ursache erkrankt. Zwei Drittel der Leberentzündungen seien seit Anfang April in Großbritannien gemeldet worden.