Mysteriöse Infektionen bei Vulkan-Opfern

Gut einen Monat nach dem Ausbruch der Vulkaninsel White Island ist eine weitere Person ihren schweren Verletzungen erlegen. Einige der überlebenden Vulkan-Opfer hätten seltsame bakterielle Infektionen.

Am 9. Dezember brach auf der neuseeländischen Insel White Island ein Vulkan aus. 47 Touristen hielten sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs im Krater auf.

Rund einen Monat später ist die Zahl der Todesopfer auf 20 gestiegen. Ein Mann sei in einem australischen Spital seinen Verletzungen erlegen, teilte die neuseeländische Polizei am Montagmorgen mit. Weitere Menschen befinden sich nach wie vor in Lebensgefahr.

Die Verletzten sind auf verschiedene Spitäler verteilt worden, etliche von ihnen leiden an der mysteriösen Infektion. Ob ein Zusammenhang mit dem Vulkanausbruch besteht, ist noch nicht klar.

Durch Chemikalien in der Vulkanasche ausgelöst?

Ein behandelnder Arzt des Waikato Hospital erklärte gegenüber dem neuseeländischen Newsportal "Stuff", dass einige der überlebenden Vulkan-Opfer an seltsamen bakteriellen Infektionen leiden, dazu kämen Traumas.

Bei einem Hausbrand würden solche Folgen jedoch nicht auftreten, sagt der Arzt. Möglich ist, dass die Infektionen durch Chemikalien in der Vulkanasche ausgelöst wurden.

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