Mythen aus dem Konsumentenschutz unter der Lupe – der heutige Vorschlag stammt von Heute-Leser Imre S.: „Wenn ich mir wegen der Corona-Krise die Miete nicht leisten kann, zahle ich sie einfach nicht."
Wer wegen der Corona-Krise unter finanziellem Druck steht, kann die Miete von April, Mai und Juni aufschieben und bis Jahresende nachzahlen – mit bis zu 4 % Zinsen p.a. Handeln Sie aber keineswegs auf eigene Faust, sondern teilen Sie die Aufschiebung Ihrem Vermieter mit.
Bis 30. Juni 2022 darf deshalb weder Ihr Mietvertrag gekündigt noch eine Räumungsklage durchgesetzt werden. Tipp: Bezahlen Sie möglichst viel gleich und schieben Sie nur den unbedingt notwendigen Teil auf, damit Sie nicht mit der Nachzahlung in Verzug geraten und die zusätzlichen Zinsen auch noch zuschlagen.
„Bei Ihren Fragen zum Thema Wohnen helfen Ihnen unsere Experten kompetent", sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.
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