Nach 32 Jahren – Erste-Group-Chef wirft plötzlich hin

Bernd Spalt
Bernd SpaltHERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Erste-Group Chef Bernhard Spalt (53) gab überraschend bekannt, dass er seinen bis 2023 laufenden Vertrag nicht verlängern wird.

Paukenschlag in der österreichischen Bankenszene: Bernd Spalt verlängert seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Erste Group nicht, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Unterschiedliche Auffassungen

Als Grund wurden unterschiedliche Auffassungen über die künftige Gesamtausrichtung der Bank genannt. Die Nachfolgesuche soll demnächst starten. Bis auf Weiteres werde er die Geschäfte der Erste-Group fortführen.

Der 54-Jährige hatte die Position erst im Jahr 2020 als Nachfolger von Andreas Treichl übernommen. Insgesamt war er jedoch 32 Jahre im Unternehmen tätig und zuvor als Risikoexperte in den Osttöchtern der Bank aktiv, berichtet "Der Standard".

Während sein Vorgänger Treichl für seine große Präsenz und seinen lockeren Umgang mit Medien und Belegschaft bekannt war, galt Spalt eher als trocken und introvertiert. Treichl agiert über die Erste-Stiftung noch immer im Hintergrund.

Intern brodeln die Gerüchte, dass etwa Peter Bosek (derzeit Chef der estnischen Bank Luminor) oder Stefan Dörfler (Finanzvorstand der Erste Group) Spalt nachfolgen könnten. Sein Vertrag läuft Ende Juni 2023 aus.

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