In über 1.000 Folgen hat Bugs Bunny genau eine Aufgabe: Überleben! Das ist zumindest der Plot, wenn man ihn brutal auf den Punkt bringen möchte. Denn der Hase wird in beinahe jeder Folge von dem Jäger Elmer Fudd und dem Cowboy Yosemite Sam gejagt. Und zwar mit Gewehren, Pistolen und Revolvern.
Zwar konnte Bugs ihnen immer wieder entkommen und schlug sie oftmals auch mit ihren eigenen Waffen, gewalttätig sind die Folgen aber allemal. Nun soll damit aber Schluss sein. Zumindest zum Teil. Denn die Macher haben beschlossen, Elmer und Sam ihre Waffen abzunehmen. Und zwar nach über 80 Jahren.
Das Waffenverbot bei den Looney Tunes ist eine Reaktion auf die Waffengewalt in den USA. Peter Browngardt, der ausführende Produzent der neuen Serie, erklärte gegenüber "New York Times": "Es gibt keine Schusswaffen. Aber wir können Zeichentrick-Gewalt ausüben." Bedeutet, es wird nicht mehr mit geschossen, dafür gesprengt und geschlagen. Denn Dynamit und die charakteristischen Ambosse sind weiterhin erlaubt. Oder auch Sensen, wie eine neue Folge auf Youtube zeigt.