Ex-Teamchef Franco Foda schnappt Hartberg den Spielmacher weg!
Der TSV muss mit dem Abgang von Starspieler Donis Avdijaj einen schmerzhaften Verlust hinnehmen. Der 25-jährige Deutsche wechselt überraschend zum amtierenden Schweizer Meister FC Zürich, trifft dort auf den ehemaligen ÖFB-Trainer Foda.
Das ehemalige Schalke-Juwel entwickelte sich seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer zu einem absoluten Leistungsträger. In der abgelaufenen Saison konnte er, trotz einiger Verletzungspausen, fünf Tore und zwei Assists beisteuern. Zum Saisonstart der laufenden Spielzeit führte Avdijaj seine Steirer mit einem Doppelpack zum Sieg gegen Altach.
Sein bisheriger Coach Klaus Schmidt schwärmt auch nach dem Abgang noch von seinem Ex-Schützling. Gegenüber "Sky" betont der Hartberg-Trainer, dass sich der Offensiv-Star "absolut korrekt verhalten hat und ihn immer über den aktuellen Stand der Dinge informiert hat". Bei einem längerfristig passenden Angebot wollte er die Steirer verlassen, dieses kam nun vom Schweizer Hauptstadtklub.
"In erster Linie verlieren wir einen Freak. Er ist eine coole Socke, der Fußball von 0 bis 24 Uhr lebt. Er tut der Mannschaft in der Kabine gut und kann seine Qualitäten auch in einem Spiel unter Beweis stellen", unterstreicht Schmidt die Bedeutung des Deutschen für die Offensive der Steirer.
Für Avdijaj und Foda ist es nicht das erste Aufeinandertreffen. Bereits in seiner ersten Zeit in Österreich spielte der Stürmer unter dem Ex-Teamchef, damals im Dress von Sturm Graz. Nun soll er bei den Zürchern das Angriffsspiel beleben. In der laufenden Saison konnte die Foda-Mannschaft noch keinen Treffer erzielen, liegt mit nur einem Punkt aus drei Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Auch in der Qualifikationsrunde für die Champions League enttäuschten die Schweizer, schieden gegen den aserbaidschanischen Vertreter Qarabag Agdam aus.