Laut Jugendwohlfahrt ist der kleine Toni (4) nach dem tödlichen Absturz seiner Mama (34) in den Karnischen Alpen (Ktn.) nicht traumatisiert, es gehe ihm grundsätzlich gut. Der Bub hatte bis zu seiner Rettung zwei Tage alleine auf der Schartenalm ausgeharrt ("Heute" berichtete).
("Heute" berichtete).
Sein Vater, der getrennt von Mutter Regina lebte, möchte jetzt die Obsorge für Toni. Die Frau war bei einer Wanderung zur benachbarten "Mukulinalm" am Donnerstag in den Gailtaler Alpen von einem schmalen, sehr steilen Weg 30 Meter in ein felsiges Bachbett abgestürzt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Das vierjährige Kind der Frau wurde unversehrt in der Hütte gefunden.
Die Bergung der Leiche hatte sich schwierig gestaltet. Erst mit Hilfe eines Hubschraubers war es gelungen, den Körper der Toten aus dem unwegsamen Gelände zu bekommen. Die Obduktion der Frau hat ergeben, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Klagenfurt am Montag mit. Die Details der Obduktion - fraglich ist vor allem der Zeitpunkt des Todes - werden in drei Wochen erwartet.