Die ganze Stadt jagt den Killer des Mischlingsrüden "Bubi". Jetzt wurde die ursprünglich ausgesetzte Belohnung von 500 Euro auf 1000 Euro erhöht. Wenig Hoffnungen gibt es indes für Bilder aus der Überwachungskamera, es gibt kein U-Bahn-Video zu dem tödlichen Vorfall. Die Polizei ist auf Augenzeugen angewiesen.
Die ganze Stadt jagt den Killer des Mischlingsrüden "Bubi". Jetzt wurde die ursprünglich ausgesetzte Belohnung von 500 Euro auf 1000 Euro erhöht. Wenig Hoffnungen gibt es indes für Bilder aus der Überwachungskamera, es gibt kein U-Bahn-Video zu dem tödlichen Vorfall. Die Polizei ist auf Augenzeugen angewiesen.
"Anlässlich des nun leider verstorbenen Hund 'Bubi', der bei der U6 Station Jägerstraße zu Tode geprügelt wurde, bietet wir nun die Verdopplung der in Aussicht gestellten Prämien (also 1000 Euro) für Hinweise, die zur Überführung des Täters führen." heisst es in einer Aussendung des Wiener Tierschutzvereins.
Keine Videobilder verfügbar
Zuletzt hat es von der Wiener Polizei geheißen, man würde das Video mit den Aufnahmen des Täters nicht zeigen, mittlerweile steht fest: Es existieren gar keine Bilder vom Täter, der Gewaltakt ist nicht aufgezeichnet worden. "Es gibt bei der U-Bahn-Station Jägerstraße keine permanenten Videoaufzeichnungen", heißt es dazu nun von den Wiener Linien.
Polizei sucht Augenzeugen
Daher bittet die Polizei um . Auf die hofft auch der Tierschutzverein "TierFreude". Er hat ein Kopfgeld auf den Verdächtigen ausgesetzt. 500 Euro winken für Informationen, die zu seiner Identifizierung führen. Hinweise an 0660/47 63 416. Bubi-Besitzerin Manuela Beck hat den Mann als groß und stämmig beschrieben, mit dunklen kurzen Haaren, begleitet von einer sehr schlanken Frau (dunkle, schulterlange Haare).
Abschied unter Tränen
Die Betroffenheit nach dem tragischen Tod des in der U-Bahn misshandelten Hundes ist groß. Unter Tränen erzählen die Hundebesitzer von "Bubis" letzten Minuten und vom schwierigen Abschied.
Dieses Bild lässt keinen kalt: Über "Bubis" Körper gebeugt, kämpft die Hundebesitzerin zusammen mit Tierarzt Rainer Giebl um das Leben des Mischlings. Unter Tränen kuschelt sich Daniela Beck an ihren treuen Weggefährten, streichelt ihn, flüstert ihm tröstende Worte ins Ohr. Doch die Verletzungen durch den Angriff sind zu schwer. Der Tierarzt ist machtlos, kann nur seine Schmerzen lindern.
In den Armen seines Frauchens stirbt der tapfere Rüde. "Das Schlimmste war, ihn leiden zu sehen", kämpft Manuela Beck auch am Tag nach "Bubis" Tod mit den Tränen. Für sie und ihre Lebensgefährtin steht fest: Ihr Hund soll eingeäschert werden – und einen Ehrenplatz erhalten: "Wir werden die Urne mit seinen Überresten in eine eigene Vitrine stellen."
Und: : "Wir werden ihn finden!", versprechen sie. Der Angriff fand am 19. November bei der U-Bahn-Station Jägerstraße statt.