Nach Einbruch Brandalarm bei Van der Bellen

Die Ferienresidenz von Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Die Ferienresidenz von Bundespräsident Alexander Van der Bellen.Bild: picturedesk.com

Bundespräsident im Pech. Zuerst schlichen sich Diebe in seinem Wiener Wohnhaus ein, kurz danach sorgte ein rauchender Ofen für Brandalarm im Jagdschloss des Staatsoberhaupts in Mürzsteg.

Am Christtag heulten im steirischen Mürzsteg die Feuerwehrsirenen. Die Brandmeldeanlage des Feriensitzes von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, die direkt mit

den Einsatzkräften verbunden ist, ortete heftige Rauchentwicklung.

Automatischer Notruf

Armin Gamsjäger, Kommandant der örtlichen Feuerwehr, raste mit seinen Kameraden zum Einsatzort: "Der Präsident war auch da. Allerdings konnten wir rasch Entwarnung geben. Rauchentwicklung vom offenen Kamin sorgte am frühen Abend für den automatischen Notruf."

Aus dem Umfeld von Van der Bellen ist zu hören, dass ein an den Kamin angeschlossener Ofen defekt war und sich nach dem Anheizen Rauchschwaden im Salon ausbreiteten.

Der Bundespräsident war zu keinem Zeitpunkt in wirklicher Gefahr, denn bereits seine Vorgänger ließen das kaiserliche Schlösschen mit moderner Sicherheitstechnik ausrüsten.

Heiße Phase

Moderne Technik ist auch dringend notwendig, da das 1869 errichtete Gebäude großteils aus Holz besteht. Auch die mit hunderten Jagdtrophäen geschmückten Innenräume sind leicht entflammbar.

Mittlerweile ist das Anwesen gut durchlüftet worden, und der Bundespräsident bereitet sich auf die Angelobung der neuen Regierung vor – auch eine heiße Phase, die jedoch wohl ohne Einsatz der Krisenfeuerwehr auskommen wird.

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