Jetzt ist Schluss mit dem Dauerfrost: In der kommenden Woche wird es in Österreich etwas wärmer. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird es zwar windig und unbeständig. Aber am Dienstag werden erste Plusgrade erwartet.
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Der Dauerfrost liegt hinter uns. Ein heftiges Bibber-Intermezzo mit Temperaturen bis minus 24 Grad. Ab jetzt steigt das Thermometer wieder über den Gefrierpunkt. Auf einen verfrühten Frühling dürfen wir uns aber leider nicht freuen. „Im März werden die Durchschnittstemperaturen bei sechs bis sieben Grad liegen“, sagt Karsten Brandt vom Wetterdienst „Donnerwetter“ voraus. „Aber es wird auch Tage im zweistelligen Bereich geben.“
Straßen spiegelglatt
Die Straßendienste sind jetzt im Dauereinsatz. Denn mit den wärmeren Temperaturen und der damit verbundenen Schneeschmelze verwandeln sich die Straßen in wahre Eislaufplätze.
Traubenreste statt Salz
Findige Firmen wollen jetzt die Straßen in Österreich mit Traubenresten, Mais oder einem Zuckergemisch übersäen, so soll Streusalz in Zukunft ersetzt werden. Trauben lösen mit ihren Molekülen am Boden eine chemische Reaktion aus, die Schnee zum Schmelzen bringt. Diese Eigenschaft soll sich auch auf vereiste Straßen übertragen lassen. In Frankreich werden diesen Winter erste Tests mit dem Streusalzersatz durchgeführt. Doch auch in Wien wird nach Alternativen gesucht. Dieses Jahr wird zum ersten Mal Maisspindelgranulat getestet. Das Granulat wird aus entkörnten Maiskolben gewonnen. Es soll vor allem gegen Eis- und Schneeglätte helfen. Großer Nachteil: Es ist viel teurer als Streusalz.
So wird das Wetter diese Woche
Am Dienstag überwiegen am Vormittag dichte Wolken, nur im Süden scheint zeitweise die Sonne. Vor allem im Nordstau der Alpen und im angrenzenden Alpenvorland schneit es immer wieder, im Norden und Osten hingegen nur vereinzelt. Am Nachmittag gibt es im Flachland einige Sonnenfenster. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus 15 und minus fünf Grad, tagsüber steigt die Temperatur auf Werte zwischen minus sieben und plus ein Grad.
Häufig Schneefall
Am Mittwoch bringen dichte Wolken häufig Schneefall, in den Nordstaulagen schneit es zum Teil kräftig und ergiebig. Im Flachland des Nordens und Ostens geht der Schneefall teilweise in Schneeregen oder Regen über. Etwas wetterbegünstigt ist die Alpensüdseite, hier zeigt sich hin und wieder die Sonne. Der Wind bläst lebhaft bis stürmisch aus West bis Nordwest, einzig im Süden ist der Wind nur schwach bis mäßig. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwölf und minus zwei Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen minus ein und plus vier Grad.
Am Donnerstag schneit es entlang der Alpennordseite besonders am Vormittag noch häufig, am Nachmittag klingt der Niederschlag langsam ab. Im Flachland bleibt es hingegen weitgehend trocken und die Sonne zeigt sich im Tagesverlauf immer häufiger. Den meisten Sonnenschein gibt es im Süden. Am Ostrand der Alpen weht lebhafter, teils sogar kräftiger Nordwestwind. Frühtemperaturen minus zehn bis minus ein Grad, Nachmittagstemperaturen minus vier bis plus vier Grad.
Dichte Wolken
Am Freitag ist im Norden und Osten unbeständiges Wetter mit einigen dichten Wolken und einzelnen Schnee- oder Schneeregenschauern zu erwarten. Im Westen und Süden verläuft der Tag hingegen trocken und zeitweise sonnig. Der Wind kommt im Westen und Süden schwach, sonst mäßig bis lebhaft aus Südwest bis Nordwest. Frühtemperaturen minus zehn bis null Grad, Höchstwerte minus zwei bis plus sechs Grad.