Nach Exhumierung folgt Gift-Gutachten

Vor wenigen Tagen wurde am Wiener Zentralfriedhof eine Leiche exhumiert. Ein toxikologisches Gutachten soll nun klären, ob der im Juli 2013 im Waldviertler Ort Schrems verstorbene 61-Jährige einem Gift-Mord zum Opfer fiel. Auch in Hadersdorf am Kamp wurde ein Mann exhumiert, ein Gutachten soll für Klarheit sorgen.

Der 61-Jährige wurde Ende Juli in seiner Wohnung in Schrems tot aufgefunden, neben ihm lag auch der Kadaver seines Hundes. Bekannte des Toten brachten laut Medienberichten in der Folge das Landeskriminalamt NÖ auf die Spur einer tschechischen Prostituierten. Der Pensionist soll der Frau immer wieder Geld geborgt haben. Er könnte vergiftet worden sein.

Nach der Exhumierung wartet die Staatsanwaltschaft Krems nun auf das toxikologische Gutachten. Franz Hütter, Sprecher der Behörde, sagte am Montag, dass er "nicht vor Ende Februar" mit der Expertise rechne. In dem Fall sei "niemand festgenommen".

Überraschungserbin in Hadersdorf

"Noch kein Gutachten" gibt es laut Hütter auch nach der Exhumierung eines Mitte August 2013 in Hadersdorf am Kamp (Bezirk Krems) verstorbenen 85-Jährigen. Der Mann hatte laut Medienberichten eine 41-Jährige aus dem Iran als Erbin eingesetzt. Die Familie wusste jedoch nichts von der Frau.

Die "Niederösterreichischen Nachrichten" ("NÖN") berichteten am Montag, dass er mehrere Sparbücher und weitere Vermögenswerte von insgesamt fast 200.000 Euro hinterlassen habe. Sein Testament soll er erst vier Monate vor seinem Tod neu verfasst haben.

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