Nach Fußballmatch schoss Wiener Jurist Ehefrau tot

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Eine Wiener Jurist ist in Genf wegen Mordes zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der 37-Jährige hat laut Gericht im Juni 2014, nachdem er sich ein Fußballmatch im Fernsehen angesehen hatte, mit einer Pistole seine Ex-Frau mit fünf Schüssen regelrecht hingerichtet. Der Angeklagte selbst gab an, keine Erinnerung an die Tat zu haben.

Für das Gericht stand die Schuld des Mannes fest. Am besagten Tag hatte er sich mit seinem Sohn ein Fußballspiel im TV angesehen. Dann brachte er seinen Sohn zu seiner Ex-Frau zurück, bei der auch noch ein zweites Kind des ehemaligen Paares lebte. Was danach geschah, wisse der Mann nicht mehr. Dafür aber die Anklage: Er zog im Wohnblock seiner Ex-Frau eine Waffe und schoss in der Nähe der Kinder fünf Mal auf seine ehemalige Partnerin.

Die Polizei fasst den 37-Jährigen noch am Tatort, bei ihm wurde die Tatwaffe gefunden, die er sich einige Monate zuvor in Wien gekauft hatte. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät, sie wurde von den Schüssen tödlich getroffen. Für das GEricht war klar, dass der Mann aggressiv wurde, weil er befürchtete, dass die Frau mit den Kindern nach Mexiko auswandern könnte. Die Verteidigung wiederum war um einen Freispruch bemüht, denn der Angeklagte gab immer wieder Gedächtnislücken an - das Gericht sah ihn aber des Mordes schuldig.

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