Nach Gasexplosion Begehung am Unglücksort

Nach der Gasexplosion in der Wulzendorfstraße in Wien-Donaustadt hat am Montag die Begehung des Unglücksortes stattgefunden. Das Reihenhaus wird von Behörden gemeinsam mit der Feuerwehr unter die Lupe genommen. Der 44-jährige Hausbesitzer hatte offenbar die Gasleitung manipuliert. Zuvor äußerte der Mann Suizidabsichten.

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Bei der Begehung soll geklärt werden, was mit den beiden benachbarten, stark in Mitleidenschaft gezogenen Gebäuden passieren soll, so Polizeisprecher Mario Hejl. Die bisher gefundenen Leichenteile - die Exekutive geht davon aus, dass es sich um den Hausbesitzer Peter K. handelt - wurden zur Identifizierung in die Gerichtsmedizin gebracht.

Identifizierung bisher nicht möglich - Leiche zu stark verkohlt

Der Tote ist so stark verkohlt, dass eine Klärung der Identität bisher nicht möglich war. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass der 44-jährige Hausbesitzer die Gasleitung manipuliert hat, so die Polizei. Der Haupthahn im Keller war aufgedreht, die Manschette entfernt.

Anwohner: "Mann äußerte Suizidabsichten"

Das Haus, das sich in einer Reihe mit drei weiteren befand, war am Silvestertag gegen 17.00 Uhr durch eine Explosion und einem anschließenden Brand völlig zerstört worden. Die Polizei ging davon aus, dass der 44-Jährige durch Aufdrehen des Gashahnes Selbstmord begangen hat. Laut Anrainern äußerte der Mann einige Tage vor dem Unglück Suizidabsichten.

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